Moin!
Ich melde mich an dieser Stelle ja nicht nur wegen der Entwicklung an manchen Agrarmärkten. Mit einem Auge schaue ich regelmäßig auf die Aktienmärkte und da ist es ja derzeit doch recht unruhig. Der Irankrieg nervt und der beinhaltet eine ganze Reihe von Risiken: Produktionsausfälle, Versorgungssicherheit, Zerstörung von Produktionsanlagen … am Ende Inflation und Rezession, sprich Stagflation.
Was soll man davon halten? Natürlich hat man Sorge, wenn die Börsen wackeln und die Aktien im Depot an Wert verlieren. Das schmerzt und raubt einem auch mal sämtliche Gedanken und den wertvollen Schlaf. Natürlich habe ich in den letzten Jahrzehnten einige Erfahrungen mit Krisen gemacht. das Platzen der Internetblase, die Leyman-Pleite, Griechenland, Corona, Ukraine … immer hieß es „oh, nu ist es zu Ende“ und letztlich ging alles am Ende „gerade noch einmal gut“. Sicherlich lassen sorgen solche Erfahrungen dafür, dass man eine gewisse emotionale Hornhaut wächst. Letztlich hängt man aber auch ab und an in den Seilen und fragt sich: „Ob es diesmal wirklich gut geht?“.
Ich habe mir heute Morgen mal dieses Interview mit Folker Hellmeyer angehört. Er ist durchaus skeptisch und er warnt vor den Folgen der aktuellen Lage. Okay, soll er, es ist wichtig, wenn jemand kompetent warnt. Hellmeyerr ist Chefvolkswirt bei der Netfond und echt kompetent. Zumindest höre ich ihm schon seit vielen Jahren zu. Achja, er spricht auch den Bereich Agrar an: Düngemittel, Helium, die globale Versorgungslage.
Schaut mal rein, wenn es passt:
Auf bald
Uwe
(cattle)









