Ganz aktuell gebe ich Euch mal fix einige Informationen über die Kälbermärkte in Bayern. Die Kurse geben nach.
Miesbach
Im bayerischen Miesbach wurden Nutzkälber der Rasse Fleckvieh am gestrigen Donnerstag schlechter bezahlt als in der Vorwoche. Mäster geben sich derzeit etwas zurückhaltender beim Einkauf frischer Kälber, da schlachtreife Jungbullen von den Schlachtunternehmen dieser Tage etwas schlechter bezahlt werden. Mehrheitlich bezweifeln Händler zum gegenwärtigen Zeitpunkt, dass die Kurse noch deutlich tiefer in den Keller wandern könnten. Schauen wir, wie sich die Dinge entwickeln. Bei den weiblichen Kälbern gaben die Durchschnittskurse je nach Gewichtsklasse im Bereich von minus 0,08 Euro (Gewichtsklasse 91-100kg auf 8,30 Euro/kg) und minus 1,47 Euro (Gewichtsklasse 51-70kg auf 7,02 Euro/kg) nach. Bei den männlichen Kälbern zeigte sich entsprechend ein Minus zwischen minus 0,16 Euro (Gewichtsklasse 81-90kg auf 13,09 Euro/kg) und minus 1,28 Euro (Gewichtsklasse 71-80kg auf 12,03 Euro/kg).
Ilshofen
Der Auktionshammer wurde gestern auch in Ilshofen geschwungen. Im Rahmen der Auktion wurden auch männliche Kälber vermarktet. Die RBW schreibt: „Bei den Bullenkälbern herrscht momentan aufgrund der leicht fallenden Schlachtbullenpreise leichte Verunsicherung, so dass hier die Preise leicht gegenüber der Vorauktion nachgaben, diese aber immer noch deutlich über dem Vorjahresmonatspreis liegen. Der Preisrückgang war bei schwächeren Qualitäten deutlich ausgeprägter als bei den sehr gut entwickelten Kälbern.“ Durchschnittlich wurden 269 männliche Fleckviehkälber bei einem mittleren Gewicht von 87kg mit 12,09 Euro/kg bezahlt, die 53 männlichen Kreuzungskälber erzielten bei einem gleichfalls mittlerem Gewicht von 87kg einen Durchschnittskurs von 9,23 Euro/kg. Bei den weiblichen Kälbern wurden für 35 reinrassige Kuhkälber der Rasse Fleckvieh bei einem mittleren Gewicht von 83kg 8,65 Euro/kg und für weibliche Kreuzungskälber bei einem mittleren Gewicht von ebenfalls 82kg 7,69 Euro/kg erzielt.
Uwe
(cattle)









