Moin!
Frische Nachrichten aus Miesbach. Auf der Auktion für Fleckviehkälber im bayerischen Miesbach wurden männliche Kälber in sämtlichen Gewichtsklassen schlechter bezahlt als in der Vorwoche. Da schlägt wohl die eingetrübte Laune der Bullenmäster auf die Kälbermärkte zu. Denn nun müssen die Mäster doch feststellen, dass übliche Sommerloch im Absatz von Schlachtbullen trotz des quasi unmerklichen Verlaufs in 2025 und auch in 2024 (meine ich zumindest) nicht ausgestorben ist. So etwas nervt natürlich und nun wird überlegt, ob es gerechtfertigt war, das hohe Preisniveau für Kälber, Absetzer und Fresser im Vorjahr so diskussionslos zu akzeptieren. Möglicherweis spielen aber auch die laufenden Erntearbeiten eine Rolle, die die Gedanken der Bauern auf dem Feld und auf dem Körnerwagen hält und nicht im Stall und in Preisdiskussionen mit dem Viehhändler.
Aber sieh selbst: Anbieter männlicher Fleckviehkälber mussten am Donnerstag im bayerischen Miesbach ein weiteres Mal Kursabschläge hinnehmen. In sämtlichen Gewichtsklassen gaben die Durchschnittskurse nach. So reicht das Minus von minus 0,40 Euro (Gewichtsklasse 51-70kg auf 10,32 Euro/kg) und minus 0,55 Euro (Gewichtsklasse 91-100kg auf 11,10 Euro/kg).
Bei den weiblichen Kälbern sackte lediglich der Durchschnittskurs in der Gewichtsklasse 51-70kg mit einem Minus von minus 0,10 Euro auf 7,05 Euro/kg ins negative Terrain. In den übrigen Gewichtsklassen zogen die Kurse im Bereich von plus 0,05 Euro (Gewichtsklasse 71-80kg auf 7,77 Euro/kg) und plus 0,83 Euro (Gewichtsklasse 81-90kg auf 8,57 Euro/kg) an.
Warten wir einfach ab, wie sich die Dinge in der kommenden Woche entwickeln. Viel mehr bleibt uns aber auch nicht übrig, oder?
Alles Gute
Uwe
(cattle)









