Märkte für Bullen, Kälber, Schweine, Milch … in Kurzform …

Moin!

Und hier noch ein Blick auf weitere Märkte:

Schlachtreife Bullen

Im Handel mit schlachtreifen Bullen hat es nach Ostern keine Angebotsüberhänge gegeben. Die offiziellen Kurse wurden bestätigt, die Schlachtunternehmen drängen nun aber verstärkt auf günstigere Kurse. Warum? Nun, die guten Teilstücke sind im Preis mittlerweile recht anspruchsvoll und die Leute, die sich Steaks, Braten und andere Freundlichkeiten leisten können, halten sich derzeit mit Einkäufen von Ware zurück. Zusätzlich sorgen die hohen Energiekosten für Bauchschmerzen. Wenn das Wohlverdiente in den Autotank wandert, dann fehlt die Kohle für’s Rinderfilet.

Schlachterfärsen

Andererseits: Viehhändler erwarten zunehmend, dass sich das Angebot an guten Bullen und Schlachterfärsen in nächster Zeit weiter verknappen könnte. Dies hätte zur Folge, dass der Markt für die guten Schnitte noch kleiner und sich die Zahlungsbereitschaft der verbliebenen Akteure am Markt erhöhen wird. So gesehen, gäbe es auch noch Möglichkeiten für einen weiteren Anstieg der Kurse. Warten wir ab, bis vor einigen Jahren haben sich die Kurse für Bullenfleisch spätestens im Mai in die Sommerpause verabschiedet. Denn die Grillsaison gehörte dann dem Schweinefleisch.

Schlachtkühe

Schlachtkühe … weiter solide stabil. Die Verarbeiter benötigen Rohstoff für ihre Lebensmittelverarbeitung und Kühe sind weiterhin nur knapp am Markt vorhanden.

Kälber

Kälber: Mäster sind mit der jüngsten Preisentwicklung auf ihrer Absatzseite unzufrieden, zudem zwicken die steigenden Kurse für Milchpulver. Zum Wochenende ist bei den schwarzbunten Bullkälbern die Rede von einem Minus von -10,00 Euro bis -20,00 Euro die Rede, je nach Qualität. Auch Kreuzungen mit den Weißblauen Belgiern werden zu herabgesetzten Kursen abgerechnet, ich hörte im Norden von einem Minus von -50,00 Euro. „Die waren zuletzt auch zu teuer“, so ein Händler aus Nordniedersachsen. Fleckviehkälber wurden am Donnerstag im bayerischen Miesbach über (fast) sämtliche Gewichtsklassen hinweg zu höheren Kursen abgerechnet als in der Vorwoche.

Schweine

Schweine?: Nun gut, ganz kurz: Schlachtschweine ohne besondere Überhänge zu unveränderten Konditionen. Schlachtsauen knicken ein. Ferkel stabil.

Milch

Milch: Butter stabil, Käse zieht im Kurs, Magermilchpulver zuletzt wieder etwas abgestuft. Und der Kieler Rohstoffwert konnte etwas zulegen. Hm, was sagt und das? Die Dinge stabilisieren sich und langsam kommt wieder Licht auf die Milchmärkte, aber so richtig geblendet werden die Milchviehhalter angesichts der zunehmenden Helligkeit noch nicht.

Bis dann

Uwe

(cattle)

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Dr. Uwe Scheper, der Mann hinter cattle.de

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Ich betreibe cattle.de bereits seit 1999 und es ist damit das wahrscheinlich älteste Onlinemagazin speziell für Rinderhalter.

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