Moin!
Ich habe gerade mal den Milchmarktbericht des GENO-Verbands quergelesen. Der ist am 27. März erschienen und berichtet über die Entwicklungen im März. Ich nenne Euch mal fix die Dinge, die mir aufgefallen sind.
- Im März wurde in Deutschland mehr Milch angeliefert als im Vorjahresmonat: +7,1%
- Produkte der weißen Linie sind stärker gefragt als im Februar – es riecht nach Ostern!
- Butter: verbesserter Absatz bei unveränderten Kursen – ja, es riecht auch hier nach Ostern!
- Schnittkäse: Absatz läuft prima, Menge steigt, Kurse steigen … die Bestände in den Reifelagern sind vergleichsweise jung – ja, auch die Vorbereitungen auf das Ostergeschäft, aber auch generell.
- Magermilchpulver: Gut gefragt und besser bezahlt – durchaus nicht nur Ostern 🙂 !
- ife-Rohstoffwert: Endlich wieder etwas ins Plus!
Also:
Insgesamt bewegen sich die Dinge in die richtige Richtung. Was derzeit aber noch hemmt, ist die große Menge an Milch, die auf den Betrieben gemolken und auf den Märkten untergebracht werden muss. Die Märkte in anderen EU-Ländern sind aber eher voll, dort läuft man also keine offenen Türen ein. Das Ganze scheint also von heute auf morgen nicht aus der Welt zu sein.
Der steigende US-Dollar erhöht die Wettbewerbsfähigkeit hiesiger Ware auf den Globalen Märkten. Das hängt mit dem Krieg im Iran zusammen. Wir müssen aber auch schauen, ob sich aus dem Krieg negative Konsequenzen auf die globale Nachfrage ergeben.
Schauen wir!
Uwe
(cattle)









