Moin!
Die Masterrind im niedersächsischen Verden bietet ein Programm zur optimierten Versorgung und der besseren Vermarktung von Kälbern an. Das habe ich gerade in der „Rinderzucht – Das Magazin rund ums Rind“ gelesen. Das hört sich gut an.
Weniger Kälber
In diesem Kunden- und Mitgliedermagazin der Masterrind im niedersächsischen Verden wird die Entwicklung auf den Kälbermärkten abgeklopft. Es werden weniger Kälber geboren … und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich die Dinge dort plötzlich ändern werden. Auf deutsch: Kälber werden noch knapper und das dürfte sich positiv auf die Preise auswirken.
Aktionsradius kleiner
Weiterhin wird auf Veränderungen in der Viehverkehrsverordnung hingewiesen. Kürzere Transportzeiten, Sammelstellen, Mindest-Aufenthaltsdauer sind gefordert, das wird die Kurse zusätzlich anziehen lassen. Zumindest dann, wenn bei den Vorgaben zu wenig an die praktische Durchführung und die damit verbundenen fixen und variablen Kosten gedacht wurde. Dies wird den Aktionsradius der Händler einschränken. Denkt auch mal an den Handel mit bayerischen Fleckviehkälbern, die aus dem Bayerischen zu den Mästern in den norddeutschen Raum verkauft werden.
Qualitätskonzept
Die Message der Masterrind aus Verden ist klar. Ich friemele das mal in meine Worte: „Vor diesem Hintergrund könnte Ihr mit Euren Kälbern echt mehr Geld machen, wenn Ihr noch mehr Augenmerk auf ihre Vermarktung werft“. So etwas finde ich natürlich sehr gut. Unter dem Titel „Programmkalb“ verspricht das Unternehmen ein „Qualitätskonzept für die Zukunft“.
Größeres Augenmerk
Ob dies wirklich und nachhaltig der Fall ist, kann ich von hier aus nicht abschließend beurteilen. Ich finde es zunächst einfach nur gut, dass bei der Vermarktung von Kälbern – gerade von Milchrassen – neue Wege gegangen werden. Ich hoffe, dass die Betriebe, auf denen die Kälber ohnehin schon tippitoppi gehalten werden, davon profitieren werden. Und natürlich hoffe ich, dass auch Betrieben mit suboptimaler Kälberhaltung ein größeres Augenmerk auf die Entwicklung der Kälber gelegt wird. Weitere Infos über das Programm, neue Konzepte und Preisaufschläge gibt es bei der Masterrind.
Uwe
(cattle)









