Moin!
Na, ich habe gerade mal rumtelefoniert. Es ist schon verwirrend, was ich da über die Märkte von Schlachtbullen höre. Die offiziellen Notierungen halten, höre ich. Aber letztlich müssen Landwirte jetzt schon Zugeständnisse machen, wenn sie schlachtreife Bullen verkaufen wollen. Von einem norddeutschen Händler höre ich, dass man durchaus Abschläge von -10 bis -15ct hinnehmen muss, wenn man seine Bullen absetzen möchte. Das Angebot an Bullen ist nicht sonderlich groß, aber die Schlachtunternehmen blicken durchaus auf die Fleischmärkte und da ist die Stimmung für die besseren Teilstücke durchaus mau. Selbst mit Blick auf die Osterfeiertage saß das Geld in den Taschen der Verbraucher nicht sonderlich locker und es ist wohl weiterhin schwer, die Einstandskurse von den Lebendviehmärkten überhaupt an der Ladentheke oder im Restaurant wieder einzusammeln. Na, schauen wir, wie es weitergeht. Irgendwann wird das Ungleichgewicht zwischen der Lage auf den Fleischmärkten und der auf den Märkten für Schlachtbullen schon bereinigt werden. Die Frage ist natürlich, wer die Zeche zahlen wird: entweder Mäster durch fallende Preise oder aber die Verbraucher, die dann doch schwach werden und die Preise akzeptieren werden.
Ganz kurz noch: Schlachtkühe sind weiterhin knapp, die Kurse halten offiziell wie im echten Leben. Die Verarbeiter aus dem Bereich der Verarbeiter brauchen ihre Ware und folglich funktioniert der Abfluss an Ware zur weiteren Verwendung.
Soweit!
Uwe
(cattle)









