Moin,
was haben mir Landwirte und Händler in dieser Woche über die Entwicklungen an den Märkten für Schlachtvieh erzählt? Nun, insgesamt ist die Lage wohl recht stabil. Das Angebot ist sowohl bei Bullen als auch bei Kühen recht knapp. Wen wundert es da, dass Landwirte gerne einen Groschen mehr hätten. Vermutlich wären die Schlachtunternehmen sogar bereit, etwas mehr zu bezahlen, um an passende Tiere zu gelangen und die Schlachtkapazitäten auszulasten. Andererseits bremsen die Fleischmärkte vor einem allzu großen Engagement, denn noch kommen die Verbraucher nicht so recht in Schwung und auch der Fleischhandel wartet noch etwas ab.

Gut, Ostern rückt näher und auch die Grillaktivitäten sollten nun zunehmen. Ein wenig macht sich gerade die Sorge bereit, dass sich die Sorgen um die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland – Konjunkturschwäche, steigende Energiepreise, Inflation, Arbeitsplatzrisiko – einigen Verbrauchern die Lust auf leckeres Rindfleisch verhageln könnte. Aber da müssen wir gucken.
Kühe sind gefragt, nun habe ich aber gehört, dass Verarbeitungsware auch aus dem europäischen Umland auf den deutschen Markt gelangen soll. Na, da werde ich noch einmal nachhaken.
So, alles Gute Euch und bis später
Uwe
(cattle)









